Auch in der ersten 2009er Ausgabe des MCA-Produknewsletter lesen Sie wieder alles über die zahlreichen Verbesserungen der Konvy-Suite für Unified Communications. Darüber hinaus geht es um die konzeptionellen Seiten von Unified Communications und wie Sie mit den richtigen Maßnahmen Ihre Geschäfts- und Kommunikationsprozesse effektiver und effizienter gestalten. So sparen Sie in der Krise Kosten und machen gleichzeitig Ihre Infrastruktur für den kommenden Aufschwung fit.
Und darum geht es im Einzelnen:
Das ehemalige Konvy Contact Center ist wesentlich erweitert worden und heißt nun MCA Konvy Communication Broker. Der neue Name der nun multimediafähigen Software weist darauf hin, dass sie in Unternehmen und Fachabteilungen jetzt als zentrale und intelligente "Verteilstation" von ein- und ausgehenden Nachrichten aller Medien - Anrufe, E-Mails, Faxe etc. - eingesetzt werden kann. Ausführliche Informationen inklusive der neuen Broschüre finden Sie auf der Communication-Broker-Seite (http://www.mca-gmbh.de/mca/produkte/contact-center/). Die technischen Neuerungen gleich hier zusammengefasst:
Multimediale Verteilung
Der Konvy Communication Broker (in der Contact-Center-Produktgeschichte die Version 10.04) verteilt sowohl Anrufe als auch E-Mails, Faxe, SMS und Voice-Nachrichten intelligent an die Adressaten. Agenten können wahlweise Anrufe und / oder Mails annehmen bzw. bearbeiten. Eine ausführliche Protokollierung kombiniert mit einer automatischen Überwachung erlaubt eine definierte und kontrollierte Bearbeitung empfangener Dokumente.
Multimedialer Client
Der CTI-Client wurde multimedial ausgebaut. Der Agent kann sich für die Verteilung der verschiedenen Medientypen an- und abmelden. Bei einem Kundenanruf werden sowohl die bisherigen Telefonate als auch der Mail-Verkehr (E-Mail, Fax, SMS) mit diesem Kunden aufgelistet. Empfangene und gesendete Mails und die lückenlose Historie werden auf Knopfdruck angezeigt.
Dynamische Ansagen
Ansagen wie Störungsansagen können zur Laufzeit ein- bzw. ausgeschaltet werden. Eine Standardschnittstelle ermöglicht die Steuerung innerhalb der Kundenapplikationen oder direkt aus dem CTI-Client. Neben den vorkonfigurierten Ansagen können Freiansagen per Browser ad hoc als Text definiert und geschaltet werden. Die Wiedergabe erfolgt dann per Text-To-Speech.
64 Bit Faxtreiber
Der MCA Konvy Faxtreiber wurde für Windows 64 Bit Betriebssysteme weiterentwickelt und durch Microsoft offiziell zertifiziert. Das Senden von Faxdokumenten aus beliebigen Windows-Anwendungen ist dadurch unter Vista 64 Bit, Windows 2008 64 Bit und Windows 2003 64 Bit ohne Einschränkung möglich. Ebenso kann ab jetzt ein MCA Konvy UMS Server auf einem 64 Bit Windows-Betriebssystem installiert werden.
Grafiken versenden
Das Versenden von Grafiken per Fax wurde gründlich überarbeitet und erfordert für die gängigsten Grafikformate kein Zusatzprogramm mehr. JPG-, PNG-,TIF-,VMF- und BMP-Dateien können standardmäßig hochqualitativ gefaxt werden.
Free Seating
Benutzer können im Unternehmen eine beliebige Nebenstelle bzw. Arbeitsplatz nutzen. Die Zuordnung erfolgt über den PC-Namen, mit dem der Benutzer angemeldet ist.
Agenten können so in einem Contact Center einen beliebigen Arbeitsplatz nutzen, ohne dass eine Konfigurationsänderung erforderlich ist.
Public Monitoring
Es können Nebenstellen definiert und in die Partnerleiste aufgenommen werden, ohne dass eine vorherige Freigabe erfolgen muss. Ein Telefon am Eingang eines Unternehmens empfiehlt sich zum Beispiel für Public Monitoring.
Avaya ACM
Das Zusammenspiel mit dem Avaya Communication Manager wurde noch weiter verbessert. Es besteht die Möglichkeit, mehrere AES Server gleichzeitig anzubinden und somit ein hochverfügbares System aufzustellen. Für die Benutzer völlig transparent erfolgt im Fall einer Störung ein automatischer Wechsel auf das redundante System.
Administration
Die Administration des CTI Servers wurde weiter vereinfacht und verbessert. Änderungen am System werden jetzt sofort übernommen und erfordern keinen Neustart des Servers mehr.
Auto Completion
Das Initiieren von Anrufen wird durch Auto Completion wesentlich schneller. Nutzer müssen den Namen des Gesprächspartners nicht mehr vollständig eingeben. Auto Completion bietet bereits nach Eingabe weniger Zeichen eine überschaubare Liste an Alternativen an, die von ihnen bereits gewählt wurden. Der Benutzer kann dann die richtige auswählen. Erscheint der gesuchte Ansprechpartner nicht in der Liste, besteht die Möglichkeit, die Suche in den konfigurierten Adressbüchern fortzusetzen. Damit vereinfacht sich das Initiieren eines Rufes wesentlich und gestaltet sich komfortabler und zeitsparender.
Partnerleiste mit neuer Darstellung
Die Partnerleiste kann jetzt platzsparend oder wie gewohnt in voller Größe mit allen verfügbaren Telefonie- und Präsenz-Stati angezeigt werden. Die bisherigen Icons wurden durch modernere und prägnantere ersetzt und bieten damit eine bessere Übersichtlichkeit.
Automatische Aktualisierung der Partner
Es besteht jetzt die Möglichkeit, zwischen Personen und Nebenstellen zu unterscheiden. Personen, die in einer Partnerleiste aufgeführt werden, werden automatisch aktualisiert, wenn deren Nebenstelle sich ändert. Eine Anpassung in der Partnerleiste ist nicht erforderlich. Dies gilt auch für Free Seating. Da keine Nebenstelle angezeigt werden kann, steht die Person in der Partnerleiste..
Erweiterte Journaldarstellung
Die Journale wurden um zusätzliche Informationen erweitert. Man kann z. B. erkennen, ob ein Anruf direkt angenommen oder weitergeleitet wurde. Zusätzliche Informationen werden ebenfalls bei einer Rufumleitung nach Zeit oder einer Rufannahme durch einen Kollegen angezeigt. (Verfügbarkeit laut TK-Kompatibilitäts-liste)
Host-Schnittstelle
Über eine File-Schnittstelle können Fax-, SMS- und E-Mail-Nachrichten versendet werden. Sendeaufträge können als Dateien mit "@-Befehlen" oder in Appli/Com-Format übergeben werden. Sendebestätigungen können wahlweise über die Host-Schnittstelle oder direkt an den Absender per SMTP zugestellt werden.
Data-Connect-Unterstützung
Bei der Protokollierung der Anrufe in Abwesenheit können Anrufer über Data Connect identifiziert werden. Die Namen des Gesprächspartners und der Firma erscheinen dann im CTI-Journal. Weitere Informationen zum ermittelten Anrufer können im CTI-Client angezeigt werden.
SAP-Unterstützung
Der Universal Connector wurde für SAP weiterentwickelt und wird für den Fax-, SMS- und E-Mail-Versand aus SAP eingesetzt. Sendebestätigungen werden RFC-konform an SAP zurückgegeben und entsprechend im Ausgangsjournal des Benutzers dargestellt (ab SAP Connect 4.7).
Import-Funktion
Benutzer inkl. Einstellungen für Unified Communication Dienste können per Datei-Schnittstelle in das MCA Konvy Directory automatisch oder manuell importiert werden. Eine spätere Pflege der importierten Benutzer ist über die gleiche Schnittstelle ebenfalls möglich.
Der Konvy und neue Technologien: Virtualisierung und IP-Faxen
Viele Lösungen aus der Konvy-Suite benötigen einen eigenen Server. Heute ist dafür aber kein eigener Rechner mehr notwendig. Die Konvy-Server-Applikationen setzen auf allen wichtigen Virtualisierungslösungen, etwa VM Ware, auf.
Oft steht bei der Migration auf eine Voice-over-IP-Anlage die Frage im Raum, was dann mit dem Fax-Server passiert. Dem Konvy Fax-Server bereitet dies keine Probleme. Er arbeitet mit VoIP-Anlagen genauso zusammen wie mit traditionellen Telefonanlagen. In hybriden Umgebungen kann er sogar beide Anlagen-Typen bedienen.
Für Entscheidungsträger, die fundierte Information schnellen Spiegelstrich-Häppchen à la Powerpoint vorziehen, hat MCA jetzt ein umfassendes Whitepaper geschrieben. Es stellt ausführlich dar, wie sich mit Unified Communication im Allgemeinen und der Konvy-Suite im Besonderen Geschäfts- und Kommunikationsprozesse optimieren lassen. Das Whitepaper können Sie hier herunterladen.
White Paper UC2 (PDF 6,4 MB)
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